Die Blutegel-Therapie
Blutegeltherapie – natürlich heilen mit Tradition
Die Blutegeltherapie ist ein bewährtes Naturheilverfahren, das seit Jahrhunderten in der Medizin eingesetzt wird. Dabei werden medizinisch gezüchtete Blutegel (Hirudo medicinalis) auf bestimmte Hautstellen gesetzt. Die kleinen Tiere beißen sich fest und geben während des Saugvorgangs eine Vielzahl an heilsamen Substanzen über ihren Speichel ab – darunter Hirudin, das die Blutgerinnung hemmt, sowie entzündungshemmende, schmerzlindernde und durchblutungsfördernde Stoffe.
Ein Egel saugt etwa 20 bis 60 Minuten lang und fällt danach von selbst ab. Die kleine Bisswunde blutet noch mehrere Stunden nach – dieser „sanfte Aderlass“ fördert zusätzlich die Entgiftung und regt den Lymphfluss an.
Typische Anwendungsgebiete
- Arthrose (z. B. Knie-, Hüft-, Fingergelenke)
- Rückenschmerzen und Muskelverspannungen
- Sehnen- und Schleimbeutelentzündungen
- Tennisarm, Golferarm
- Krampfadern und chronisch-venöse Erkrankungen
- Hämatome (Blutergüsse), Narbenschmerzen, postoperative Schwellungen

